Susanne Rocholl -
Mein Blog

Lesungen

Ettlingen - 11.06.15

Dass ich im Apothekergarten von Ettlingen lese, habe ich der Gleichstellungsbeauftragten Kinga Golomb zu verdanken. Auf der Suche nach einer Autorin, die sich mit dem Thema "Migration" auseinandersetzt, stieß sie über eine Empfehlung des BIM (Bonner Institut für Migrationsforschung und interkulturelles Lernen) auf mich.

Das Thema ist brandaktuell, denn die Stadt Ettlingen mit gerade einmal 38000 Einwohnern hat 400 Flüchtlinge aus Krisengebieten aufgenommen. Man hat schon von Fällen gehört, in denen weitaus größere Städte Flüchtlinge aufgenommen haben, in dessen Folge es zu Demonstrationen und sogar Übergriffen gekommen ist.

Jülich - 29.11.14

Die Lesung in der Stadtbücherei Jülich ist mit der Lesung beim DIFI in Düsseldorf die wohl beste von allen. Obwohl ich meinen Roman ohne Mikrophon vorstelle (was anstrengend ist), habe ich unglaublich Spaß daran. Denn das internationale Publikum ist toll. Die Zuhörer, selbst nicht deutscher Herkunft oder mit einem Partner mit Migrationshintergrund liiert, diskutieren im Anschluss lebhaft über eigene Erfahrungen zwischen zwei Kulturen.

Eine besondere Freude bereitet mir eine Zuhörerin, die mir wenige Tage später eine E-Mail schreibt.

VHS Duisburg - 06.11.14

Ein Jour fixe hat den Vorteil, dass man mit einer festen Anzahl Zuhörern rechnen kann. So geschehen in der Volkshochschule der Stadt Duisburg, in der seit 20 Jahren donnerstäglich eine kulturelle Veranstaltung stattfindet - heute also mit mir!

Beinahe bin ich traurig, als die Lesung mit rund 40 Anwesenden zu Ende ist. Aber anschließend lädt mich die Leiterin Frau Dr. Kleinert mit ihrem Kollegen zum indischen Italiener ein. Eine wahrhaftig irre Kombination, aber lecker. Und warmherzig die Atmosphäre!

Bürgerhaus Bilk - 26.10.14

Der Deutsch-Iranische Frauenintegrationsverein hat mich zu einer Lesung ins Bürgerhaus Bilk eingeladen. Erwartungsgemäß zählen überwiegend iranische Frauen zu meinen Gästen, das Interesse an meinem Roman, der gleichzeitig Emanzipations- und Migrationsgeschichte ist, ist entsprechend groß.

Bevor ich mit der eigentlichen Lesung beginne, gebe ich einen groben Überblick über den Inhalt und die Entstehungsgeschichte des Romans. Bereits jetzt spüre ich, dass ich vielen Anwesenden aus dem Herzen spreche.

Dortmund - 25.10.14

Gibt es etwas besseres als eine Lesung mit der eigenen Band? Wohl kaum!
Im Dietrich-Keuning-Haus begleitet mich die Band "Anahita" mit klassischer iranischer Musik. Mit dabei sind Kurush Ghane (Daff), J. Kaigobady (Gesang), Ahmad Ghaedi (Tar + Nei-Flöte) sowie Ahmad Almassi (Trommel).
Vor allem die Nei-Flöte hat es mir angetan. Ahmad Ghaedi spielt ein Solo vor meiner "Liebesszene". Ich bekomme eine Gänsehaut, die sich spürbar auf die Zuhörer/Innen überträgt.

Hamm - 29.09.2014

Auf Einladung des Leitenden Städtischen Bibliotheksdirektors Dr. Volker Pirsich lese ich im Geschäftssitz der Architekten Noweck + Pahmeyer BDA.

Das Gebäude wirkt von außen eher unscheinbar, weshalb mich die Information, man habe sich um den besten Raum der Stadt bemüht, zunächst erstaunt. Der schlichte Aufzug bringt mich in die 4. Etage, doch wenige Augenblicke später befinde ich mich in einem lichtdurchfluteten, eleganten Raum, von dem eine freischwebende Treppe in das Dachstudio führt.

Geldern und Wesel - 10.09. und 20.09.2014

Lesungen können so unterschiedlich sein. Nie weiß man, was einen erwartet. Es ist spannend!

Der Bücherkoffer in Geldern ist eine urige Buchhandlung, die zum stundenlangen Stöbern verführt. Der Leseraum befindet sich eine Etage höher, ca. 15 Gäste sind anwesend, allesamt Deutsche. Interessiert hören sie zu, was ich über meinen Roman und den Iran zu erzählen habe. Ich bin erstaunt, wie wenig die Menschen hierzulande über den Iran wissen. Selbstverständlich sind sie über die politischen Ereignisse informiert, aber die Menschen im Iran, das Leben an sich, scheint ein Buch mit sieben Siegeln zu sein.

Rathaus Mainz - 12.09.2014

Eine Lesung ganz anderen Kalibers. Im Haifa-Zimmer des Mainzer Rathauses darf ich lesen! Es ist eine Veranstaltung der Stadt Mainz in Kooperation mit der Iranischen Gesellschaft für Vielfalt und Integration e.V. (IGVI).

Nicht die Lesung selbst bereitet mir bange Minuten - inzwischen bin ich halbwegs routiniert - sondern die Fahrt dorthin! Das Doppelte an Zeit habe ich eingerechnet, doch die Straßen sind hoffnungslos verstopft. Der mich begleitende Radiobericht im WDR 2 über zukünftige Autos mit Autopilot, die Staus verhindern sollen, helfen mir nicht weiter.

Gießen - 22.06.2014

Eine Lesung beim Verein für Interkulturelle Bildung in Gießen! Für mich eine spannende Sache, denn Gießen ist meine zweite Heimat. Hier habe ich meine Studienjahre verbracht und, man glaube es kaum, diese schöne Stadt an der Lahn seitdem nie wieder besucht.

Die Veranstalterin ist überaus bemüht: Ein schön hergerichteter Raum mit vielen Sitzplätzen, ein hübsch dekoriertes Lesepult mit schöner Tischdecke und einem frischen Blumenstrauß. Alles scheint perfekt.

Kulturzentrum Fünte (Mülheim/Ruhr) - 11.04.2014

Eine Lesung in einem historischen Gasthaus, das gleichzeitig Kulturzentrum ist! Der Inhaber Frank Bruns hat mit seiner Fünte ein heimeliges Ambiente für Künstler und Autoren geschaffen. Einen besseren Ort hätte ich mir für meine erste "richtige" Lesung nicht aussuchen können. Ich fühle mich wie zu Hause und bin begeistert, dass mein Thema auf Interesse stößt. Hier kann nichts schiefgehen. Selbst Harry, der Redakteur des Kulturfördervereins Leuchtfeder e.V., findet in seinem Nachbericht warme Worte für eine gelungene Lesung mit anschließender Diskussion, die vielleicht auch deshalb in Erinnerung blieb, weil sie von der iranischen Band "Anahita" musikalisch unterstüzt wurde. Ein insgesamt toller Abend!
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